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Eine Zusammenfassung des aktuellen Lebenslauf Fregtte F 212 KARLSRUHE für 2010 finden Sie unter Link: "F 212 aktuell 2010/1". 

Hier geht´s mit ersten AIS-Signalen und Einlaufen Fregatte F 212 KARLSRUHE (V) in den Heimathafen WHV am 13. Juli 2010 weiter !
Hintergrund: Die Speicherkapazitäten auf meinem Server unter dem Link "F 212 aktuell 20010/1" sind wegen der umfangreichen Berichtersattung mit vielen Bildern ausgeschöpft.
Meine Empfehlung: Schauen Sie ggf. "zur Erinnerung" an gewisse Zusammen-hänge unter Link: "F 212 aktuell 20010/1" (bis 09.7.2010) nach.

                                                              *    *    *

10.7.2010/Lm - Bei weiter störungsfreiem Reiseverlauf mit ~ 9 kn sind erste AIS -Signale F 212 KARLSRUHE vor dem Ärmelkanal westlich Höhe Brest frühestens heute Abend ab ~ 2000 Uhr zu erwarten. Ich bleibe dran und freue mich auf "Auftauchen" ! 

                                                              *    *    *

10.07.2010/Lm - Während eines kurzen Zeitfensters heute Morgen gegen 1015 Uhr konnten erste AIS - Signale F 212 KARLSRUHE gefolgt von A 1442 SESSART ca. 45 Seemeilen südwestlich engl. Küste beobachtet werden. Das Signal wurde nach kurzer Zeit wieder abgestellt. Hoffe für heute Abend auf Livetrack.

Seit 1915 Uhr MEZ hat Fregatte F 212 KARLSRUHE wieder AIS-Signal gesetzt.

Position F 212 KARLSRUHE und A 1442 SPESSART am 10.07.2010 gegen 21.30 Uhr MEZ südost Plymouth.

Detail von 2250 Uhr. KARLSRUHE mit 10,7 kn voraus SPESSART. Bild: Ralph Köthe

                                                              *    *    *

11.07.2010              1500 Uhr: Fregatte F 212 KARLSRUHE und Tanker A 1442 SPESSART haben die ideelle Linie Seaford (GB) - Dieppe (F) überfahren.

2000 Uhr: F 212 überfahrt ideelle Linie Calais - Dover und erreicht die Nordsee.

Kurs gegen 2200 Uhr. Noch 36 Std. bis WHV !

                                                              *    *    *

In einer Momentaufnahme vom 12.07.2010 - 0200 Uhr MEZ folgt KARLSRUHE (li.) SPESSART

                                                              *    *    *

12.07.2010: Gegen 1400 Uhr überfährt  F 212 KARLSRUHE Höhe Den Helder (NL). SPESSART folgt mit Abstand. 

Gegen 1700 Uhr MEZ erreicht F 212 KARLSRUHE Terschelling.

                                                              *    *    *

Fregatte F 212 KARLSUHE mit der SNMG 1 mit "voller Kraft" nach Übersee
Ein Rückblick und Zusammenfassung vom PIZ-Marine

12.07.2010 Glücksburg (ots) – Wilhelmshaven(PIZ Marine) Die Fregatte "Karlsruhe" kehrt am Dienstag, den 13. Juli, um voraussichtlich 10 Uhr in ihren Heimathafen Wilhelmshaven zurück. Das Schiff war seit April Bestandteil der "Standing NATO Maritime Group 1" (SNMG 1).

Unter Führung des dänischen Commodore Christian Rune verließ der Verband zusammen mit dem dänischen Schiff HDMS "Absalon", der USS "Boone" und dem Betriebsstoffversorger "Spessart" Wilhelmshaven, um gemeinsam mit weiteren Schiffen am multinationalen Manöver "Brilliant Mariner" in Nord- und Ostsee teilzunehmen. Es folgten Hafenaufenthalte in Kopenhagen (Dänemark), die Teilnahme an der Operation "Active Endeavour" im Mittelmeer sowie ein Hafenaufenthalt in Cadiz (Spanien). Nach der Atlantiküberquerung erreichte die SNMG 1 am 28. Mai St. Johns (Neufundland, Kanada). Dort wurde der Verband durch die kanadische Fregatte HMCS "Toronto" verstärkt. Anschließend ging es durch den St. Lorenz-Strom in Richtung Halifax. Dieser Hafenaufenthalt in der Marinestadt diente in erster Linie der Vorbereitung des multinationalen Manövers "Halcyon Rendezvous", das vom 14. bis 24. Juni im Seegebiet östlich von Kanada mit Beteiligung weiterer amerikanischer und europäischer Marinen durchgeführt wurde.

Flottenparade Einhundert Jahre nach dem Gründungsjahr der kanadischen Marine (1910) nahm die "Karlsruhe" am 29. Juni zusammen mit 29 weiteren Marineschiffen verschiedener Nationen an den Feierlichkeiten zum großen Jubiläum teil. Das "Fleet Review" fand in Anwesenheit des kanadischen Staatsoberhauptes, Ihrer Majestät Königin Elisabeth II., statt. Schiff und Besatzung zeigten sich von ihrer besten Seite, als sich die Queen auf der kanadischen Fregatte "St. John's" näherte. Die 21 Schuss Salut der direkt neben der "Karlsruhe" liegenden "Charlottetown" waren kaum verhallt, da schmetterten 196 Kehlen in Paradeaufstellung drei "Hurras", die es in sich hatten und offensichtlich auch auf der "St. John's" ihre Wirkung nicht verfehlten. Die Queen erhob sich von ihrem Logenplatz und winkte dem deutschen Schiff und seiner Besatzung lächelnd zu.

Kurs Wilhelmshaven Ein Konzert des "Marinemusikkorps Ostsee" mit zahlreichen Offiziellen und Zaungästen rundete den Besuch in Halifax ab. In den frühen Nachmittagsstunden des 30. Juni verließ Fregatte „Karlsruhe“ Halifax mit Kurs Wilhelmshaven.

Anmerkung: Die Teilnahme am multinationalen Manöver "Halcyon Rendezvous" und die Rückreise über den Atlantik in den Heimathafen Wilhelmshaven mit nur "halber Kraft" wird unterdrückt. Diese Haltung der Deutschen Marine teile ich nicht. Schiff, Kommandant und Besatzung haben sich in dieser schwierigen Situation in besonderer Weise bewährt und erhalten von mir "3 BZ" !

                                                              *    *    *

13. Juli 2010
0001 Uhr:
Position
F 212 KARLSRUHE
mit 5,4 Kn.
Noch 10 Std.
bis WHV !!!

0200 Uhr:
Position
F 212 KARLSRUHE
vor Norderney.
Noch 8 Std.
bis WHV !!!

0830 Uhr:
Position
F 212 KARLSRUHE
vor WHV (1).

0830 Uhr:
Position
F 212 KARLSRUHE
vor WHV (2).

Punkt 1000 Uhr eingelaufen und festgemacht !

Pkt. 1000 Uhr erlischt AIS-Signal Fregatte F 212 KARLSRUHE (V) - zeitgleich mit Versorger A 1442 SPESSART. An dieser Stelle Grüße und Dank an Besatzung SPESSART für "treue Dienste und Begleitung in einer ungewöhnlichen und schwierigen Situation

                                                              *    *    *

Von: sualk@t-online.de
An: Kdt., F 212
Betreff: Einlaufen WHV
Datum: 13.07.2010, 12:26

Sehr geehrter Herr Kapitän,
lieber Matthias Schmidt,

herzlichen Glückwunsch zum erfolgreichen Festmachen im Heimathafen Wilhelmshaven.

Sie und Ihre Besatzung haben hervorragende Arbeit für F 212 KARLSRUHE und darüber hinaus für die Deutsche Marine geleistet.

Ich bin erleichtert und wünsche zunächst Erholung von den Strapazen der Reise.

Seit Taufe am 8. Januar 1982 verfolge ich nun schon den Lebenslauf meiner "Freundin F 212".

Ich erlaube mir Ihnen persönlich und jedem einzelnen Mitglied Ihrer Besatzung Hochachtung und Anerkennung auszusprechen. Meine: "3 BZ!"

In den nächsten Tagen erhalten Sie von mir eine CD mit DIA-Show über die Teilnahme an der SNMG 1 - danach sehen wir weiter.

Herzliche Grüße Ihnen und Besatzung aus Bad Herrenalb nach Schlicktown.

Ihr

Klaus Lehmann

                                                              *    *    *

One day -two ships KARLSRUHE underway !
Eine Momentaufnahme vom 7. Juli 2010 – 0930 Uhr

KARLSRUHE
Flag: Germany
Ship Type: Wareship
Status: Underway
Area: North Sea
Speed/Course:
3,2 kn/172°
Length x Breadth:
130 m x 15 m

Position Fregatte F 212 KARLSRUHE (V) im Jadebusen.

KARLSRUHE
Flag: Germany
Ship Type: Inlandship
Status: Underway
Area: Markersea
Speed/Course:
9,6 kn/239°
Length x Breadth:
111 m x 11 m

Position Motorgüterschiff KARLSRUHE (3) im Markermeer/NL

                                                              *    *    *

Dienstag, 13.07.2010 – 1800 Uhr
WZonline
Unruhe auf der „Karlsruhe“
Die "Karlsruhe" ist am Dienstag nach drei Monaten im NATO-Verband in ihren Heimathafen zurückgekehrt. Wie es mit der Fregatte weitergeht, ist offen.

Wilhelmshaven/HL - 7948800 Sekunden. So lange hatten die Angehörigen ihre Lieben an Bord der Fregatte "Karlsruhe" nicht gesehen. So stand es zumindest auf einem Plakat, mit dem die Soldaten wieder in der Heimat begrüßt wurden.

Mit nur einer Antriebswelle kehrte die Fregatte "Karsruhe" am Dienstag nach drei Monaten im NATO-Verband nach Wilhelmshaven zurück. Begleitet wurde sie von Unruhe: Wird das Schiff vorzeitig an die Kette gelegt, weil kein Geld für die Reparatur da ist? Wie weit betreffen die Sparpläne der Bundeswehr die Soldaten an Bord? Alles Fragen, die die Mannschaft zwar beschäftigen, am Dienstag aber für einen Augenblick zur Nebensache wurden.

Nämlich dann, als die Fregatte an der Wilhelm-Krüger-Brücke festmachte. Die vielen Angehörigen in einiger Entfernung auf der Ostmole warten; die Schwimmpier war aus Sicherheitsgründen während des Anlegens gesperrt worden. Nach drei Monaten Abwesenheit eine kleine Belastungsprobe für die Wartenden – und die Soldaten.

Anmerkung: 7948800 Sekunden entsprechen exakt 92 Tagen – und diese Abwesenheitstage sind richtig ermittelt !

                                                              *    *    *

Hunderte Angehörige und Freunde begrüßen freudig Schiff und Besatzung Fregatte F 212 KARLSRUHE (V). Fotos (13): wzvideo/Lm

Einlaufen WHV (01)

Einlaufen WHV (02)

Einlaufen WHV (03)

Einlaufen WHV (04)

Einlaufen WHV (05)

Einlaufen WHV (06)

Einlaufen WHV (07)

Einlaufen WHV (08)

Einlaufen WHV (09)

Einlaufen WHV (10)

Einlaufen WHV (11)

Einlaufen WHV (12)

Einlaufen WHV (13)

                                                              *    *    *

Es herrscht Unruhe auf der „Karlsruhe“
MARINE Instandsetzungsbedarf – Heimkehr vom NATO-Verband – Parade vor der Queen in Kanada
Momentan ist offen, wie es weiter geht. Die Zeit im NATO-Verband sei sehr abwechslungsreich gewesen und habe die Kontakte zu den Partnern wieder aktiviert.
Von Michael Halama

Wilhelmshaven, 14.7.2020 – Seit fünf Wochen kämpft sich die „Karlsruhe“ mit nur einer Antriebswelle voran. Eine Instandsetzung in Kanada kam aus unterschiedlichen Gründen nicht infrage. So ging es heim Richtung Wilhelmshaven, wo die Besatzung – alle in tropenweißer Uniform – das Schiff gestern an der Wilhelm-Krüger-Brücke festmachte. Derweil mussten die vielen Angehörigen in einiger WEntfernung aif der Ostmole warten; die Schwimmpier war aus Sicherheitsgründen  während des Anlegens gesperrt worden. Nach drei Monaten Abwesenheit eine kleine Belastungsprobe für die Wartenden – und die Soldaten.

Doch nicht die einzige: Auch fern der Heimat haben die viele Berichte, aber vor allem Gerüchte um die anstehende Neuausrichtung der Bundeswehr die Besatzung der Fregatte „Karlsruhe“ erreicht. Überall muß gespart werden, auch bei der Marine. Von vorzeitigem „An-die-Kette-legen“ ist da die Rede, weil kein Geld da sei für die Reparatur der defekten Antriebsanlage. Was passiert jetzt mit dem Schiff, das im März 2011 sowieso in die Instandsetzung gehen soll? „Das alles tut den Menschen an Bord weh. Ich erwarte bis Anfang August eine Antwort in dieser Sache“, sagt Fregattenkapitän Matthias Schmidt. „Als Kommandant dieses Schiffes kämpfe ich für die Instandsetzung und will meine Schiff wieder voll fahrbereit machen“. Wegen des insgesamt guten schiffbaulichen Zustandes der „Karlsruhe“ weiß er, dass ihn auch höhere Stellen in der Marine unterstützen.

Von den drei Monaten im Ständigen NATO-Marineverband 1 (Standing NATO Maritime Group 1, SNMG 1) berichten Schmidt  - und seine Soldaten – allerdings mit strahlenden Augen. Im April hatte die „Karlsruhe“ mit vielen anderen NATO-Einheiten Wilhelmshaven verlassen. Zunächst wurde ein französischer Marinestab beim Manöver „Brilliant Mariner“ auf seine Einsatzfähigkeit überprüft; erfolgreich, wie Schmidt berichtet. Nach einem Schwenk ins Mittelmeer ging es für die SNMG 1 dann über den Atlantik. „Einen Monat haben wir uns in kanadischen Gewässern aufgehalten. In See und in den Häfen haben wir die Kontakte zu unseren NATO-Partnern wieder vertiefen können“, so Schmidt über die erfolgreiche Zusammenarbeit. Zahlreiche Verbandsübungen, wie zum Beispiel UBoot-Jagd, die im Einsatzfall eine wichtige Rolle spielen, hätten die Besatzungen gefordert „wie in alten Zeiten“.

Der Höhepunkt war laut Kommandant die große Flottenparade zum 100. Geburtstag der kanadischen Marine. Am 29. Juni hatten sich vor Halifax 30 Schiffe aufgereiht und die britische Königin Elizabeth Ii passierte die Flotte an Bord der kanadischen Fregatte „St. John´s“, auch die „Karlsruhe“. Unsere 196 Soldaten schmetterten so laut drei Hurra zu Ehren der Queen, dass es von der „St. John´s“ widerhallte, erzählt der Kommandant schmunzelnd. Elizabeth Ii habe sich daraufhin von ihrem Logenplatz erhoben und der deutschen Besatzung lächelnd zugewimkt.

                                                              *    *    *

Herzlichen Dank und ein persönliches BZ! an den Schiffspostbearbeiter der Fregatte F 212 KARLSRUHE (V), HBtsm Bernd N. für dieses "Schmankerl":

Einlaufstempel + 26388 Wilhelmshaven 13.07.20 - 10 

                                                              *    *    *

Die Mitarbeiter der "Familienbetreuung" haben zum Einlaufen Fregatte F 212 KARLSRUHE (V) knapp 600 Besucherinnen und Besucher - teils mit dem Nachwuchs "unserer" Soldatinnen und Soldaten - gezählt, die aus nah und fern angereist waren, um ihre Lieben an der Pier zu begrüßen. Nachfolgend ausgewählte Bilder vom großen Ereignis

 
Foto (23): WZONLINE mit freundlicher Erlaubnis durch Manfred Adrian (Hgb. WZ).

Nach 92 Tagen Zugehörigkeit zur SNMG 1 kehrt "unsere" Fregatte F 212 KARLSRUHE (V) aus Übersee (Kanada) in den Heimathafen Wilhelmshaven zurück. Für einen kurzen Moment überwiegen Jubel und Wiedersehensfreude - treten die Sorgen der Vergangenheit in den Hintergrund. Die Sorgen von morgen werden während "Hafenroutine" der nächsten Wochen schnell wieder den "Alltag" an Bord bestimmen. Jedem an Bord und jedem Freund der Fregatte "Karlsruhe" ist bewußt: Die "alte Dame" muß in die Werft !    

Zur Begrüßung formiert sich eine kleine Armada mit den "jüngsten Abholern" ihrer lieben Papas.

Die älternen Abholer erwarten ihre Angehörigen mit "gelassener Anspannung".

Herzlich Willkommen zu Hause.              (Man beachte die mathematisch exakt erfassten Berechnungen zur Dauer der Abwesenheit !!!

Mutti begrüßt Papa auch i.A. von Neo + Schnulli.

Endlich: "Anlegen" (1).

Endlich: "Anlegen" (2).

Paradeaufstellung in "Tropenuniform" (1).

Paradeaufstellung in "Tropenuniform" (2).

Paradeaufstellung in "Tropenuniform" (3).

Freudiger Ansturm (1).

Freudiger Ansturm (2).

Freudiger Ansturm (3).

Die erste Dame wird an Bord mit allen militärischen Ehren begrüßt. (Ob das wohl die Gattin des "Alten" mit Töchterchen oder Sohnemann ist ?)

Nun geht es Schlag auf Schlag nach der Devise:                Ladys first !

Immer noch Ladys !

Immer noch - mehrheitlich - Ladys !

Jetzt haben auch Männer Zutritt auf das Flugdeck der Fregatte F 212 "Karlsruhe" !

Nach Begrüßung "Übergabe der Kopfbedeckung" an die "treue Seemannsbraut" !

Das Flugdeck und der Hangar sind inzwischen "prall" gefüllt !

Nicht zu übersehen: Mehr "Abholer" als "Lords" an Bord !

Die Seeflagge F 212 KARLSRUHE (V) wird - wieder im Heimathafen - "gesichert" ! Mach´s gut, "alte Dame" F 212 - hoffentlich noch viele Jahre ! 

                                                              *    *    *

Einlaufen in den Heimathafen. Foto (3): PIZ Marine

Rückkehr nach dreimonatiger Abwesenheit.

Wiedersehen mit der Familie.

                                                              *    *    *

Am 13.07.2010 titelt PIZ Marine (Presse- und Informationszentrum Marine) auf marine.de: „Wiedersehen mit der KARLSRUHE“ und „Seemeilensammler zurück am Jadebusen“.

Ein Orakel ?

                                                              *    *    *

Passé ist nicht passé – oder: Kommt jetzt ein „Sommerloch“ ?

Nein – die Reise Fregatte F 212 KARLSRUHE mit der SNMG 1 ist glückvoll beendet, also passé. Nicht passé ist die Frage: „Wie geht es weiter ?“ mit „unserer“ F 212 KARLSRUHE ! Deswegen wird es auch keinSommerloch“ geben – weil folgende Fragestellungen vakant sind:

1.) Anfang August erste avisierte Entscheidungen zur „Ertüchtigung“ F 212 KARLSRUHE (wann und wo ?)

2.) Findet die „Familienfahrt 2010“ am 28. August statt ?

3.) Falls „Zwischenlösung“ zur Backbordpropeller – Reparatur (MARS oder Werft ?)

4.) Welche Aufgaben erfüllt Besatzung F 212 bis zu avisiertem Werftaufenthalt im Frühjahr 2011 ?

5.) Wann treffen Bundesregierung, zuständige Ministerien und Inspekteur der Marine verbindliche Entscheidungen zur Reduzierung der schwimmenden Einheiten und zur Personalstärke der Deutschen Marine ?

Alles Fragen, die karlsruhe-maritim hier sorgfältig beobachten, neutral bewerten und im Interesse „unserer“ Fregatte F 212 KARLSRUHE (V) und deren Besatzung auch kommentieren wird.

Unsere „alte Dame“ hat auch zukünftig Pflege und Aufmerksamkeit verdient !
Deswegen bitte ich Sie um Ihre geschätzte Unterstützung – besuchen Sie karlsruhe-maritim weiterhin und tragen Sie so zum Wohlbefinden „unserer alten Dame“ bei. Schiff und Besatzung haben es verdient- und ich erhoffe es mir auch.

                                                              *    *    *

Von: sualk@t-online.de
Datum: 15. Juli 2010 23:01
An: pizmarine@marine.de
Betreff: Fregatte F 212 KARLSRUHE

Moin Moin Kameraden,

zu Ihrem Bericht Einlaufen Fregatte F 212 KARLSRUHE (V) habe ich drei Anmerkungen:

1.) Die Bildunterschrift: „Rückkehr nach viermonatiger Reise“ ist unrichtig.
Tatsächlich war „Karlsruhe“ 7948800 Sekunden (exakt 92 Tage) unterwegs und das entspricht einer dreimonatigen Reise.

2.) Warum unterdrücken Sie die Tatsache, das „Karlsruhe“ nach Ausfall des Backbordpropellers nur mit halber Kraft den Atlantik überquert hat? Für diese Leistung hätten Sie für Kdt. und Besatzung ein BZ! einstellen sollen. Die Frauen und Männer von Kdt., FKpt. Matthias Schmidt, haben eine Belobigung verdient!

3.) Ist Ihre Aussage: „Seemeilensammler“ zurück am Jadebusen ein Orakel zur AD ?

Seit Taufe „Karlsruhe“ am 8. Januar 1982 in Kiel verfolge ich zielstrebig den Lebenslauf meiner Freundin namens „F 212 Karlsruhe“. Als Autor und Chronist darbe ich mit meiner inzwischen „alten Dame“. Wenn pfleglicher Umgang und Wiederherstellung der vollen Verwendungsfähigkeit auch Sache einer Werft ist – von Ihnen erwarte ich die Berücksichtigung der Tatsache, dass am 11.11.2012 der „100. Geburtstag der Patenschaft Karlsruhe/KARLSRUHE“ zu fünf Kreuzern und Fregatten seit 11.11.1912 bevorsteht. Nach „Emden“ und „Köln“ ist „Karlsruhe“ das letzte Schiff, das über 100 Jahre in deutschen Marinen seit Kaisers Zeiten erfolgreich eingesetzt war und ist. Dieser Umstand verdient besondere Beachtung bei allen – auch schmerzlichen – Entscheidungen zur Klasse 122.

Ich appelliere an das Traditionsbewusstsein der heutigen Deutschen Marine.
Ihre Antwort und Stellungnahme erwarte ich nicht von einem "Gefr.v.D."!

mit kameradschaftlichen Grüßen

Dipl.-Ing.
Klaus Lehmann
Major d.R.a.D.
Bad Herrenalb

Buchautor:
KARLSRUHE eine Stadt – fünf Schiffe“
und
Webmaster:
www.karlsruhe-maritim.de 

P.S.:
Die Entscheidung: Wie geht es weiter mit der "Karlsruhe" ist für Anfang August avisiert.
Diesen Termin gilt es "gelassen" abzuwarten - das Thema "AD-Karlsruhe" bleibt aber weiterhin bestehen.
Ich wünsche allen Entscheidungsträgern "eine glückliche Hand"!

                                                              *    *    *

Marinemaler Olaf Rahardt an Bord der Fregatte „Karlsruhe“
KA-NEWS (ps)/Lm - Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der kanadischen Marine besuchte Marinemaler Olaf Rahardt die Fregatte Karlsruhe in Kanada und überquerte auf der Rückreise nach Wilhelmshaven zum ersten Mal den Atlantik.

Fregatte F 212 KARLSRUHE (V) am 29. Juni 2010 in Halifax/Kanada. © für Gemälde by Olaf Rahardt

Mit der "Karlsruhe" verbindet den Marinemaler bereits ein Gemälde, das das Schiff während des Einsatzes in "Unifil" 2006 zeigt. Deshalb nahm er die Einladung des Kommandanten, Fregattenkapitän Matthias Schmidt, gerne an und begleitete die Besatzung auf der Heimreise von Halifax nach Wilhelmshaven.

Fregatte F 212 KARLSRUHE (V) 2006 im Einsatz für UNIFIL. © für Gemälde by Olaf Rahardt

Werke Rahardts sind unter anderem im BMVg, direkt im Büro des Inspekteurs der Marine sowie im Deutschen Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven und anderen maritimen Ausstellungen zu finden. Im Jahre 2005 konnte der Marinemaler schon einmal Eindrücke bei einer Flottenparade, auf der traditionsreichen Reede von Spithead anlässlich des 200-jährigen Jubiläums des Sieges von Trafalgar und des Todes Admiral Nelsons, sammeln.

Um ebenfalls die Flottenparade in Halifax in hochwertiger Form darzustellen, packte der Marinemaler Rahardt Pinsel und Farbe zusammen und entschloss sich zu einer Reise an den Ort des Geschehens. Mit einem Besuch in Kanada und der Zeit an Bord bot sich ihm nicht nur die seltene Gelegenheit, das Land zu sehen und den Atlantik zu überqueren, sondern vor allem die Möglichkeit, ein Gefühl für ein Schiff in See und seine Besatzung im Einsatz zu entwickeln.

Nach seiner Rückkehr werden die Eindrücke und das gesammelte Material seiner Reise zu neuen Werken im heimischen Atelier heranreifen und in den folgenden Ausstellungen im Oktober zur "Art Maritim" in Hamburg und zur nächsten "Historisch-Taktischen-Tagung der Flotte" (HiTaTa) zu sehen sein.

Infos zu Olaf Rahardt hier: http://www.marinemaler-olaf-rahardt.de/ 

Ausstellungshinweis: Gerne komme ich der Bitte von Olaf Rahardt nach, auf die aktuelle Ausstellung im Marine-Ehrenmal in Laboe hinzuweisen. Zu sehen sind dort auch seine jüngsten Gemälder von der Fregatte F 212 KARLSRUHE. Ein Besuch lohnt sich ! 

                                                              *    *    *

Vor einem Jahr !
18.07.2010/Lm - Es wird viel diskutiert in diesen Tagen über die zukünftige Ausstattung der Deutschen Marine und über die Verwendungsdauer der Fregatten Klasse 122 (Bremen-Klasse) einschließlich Fregatte F 212 KARLSRUHE (V), dem aktuellen Patenschiff der Stadt Karlsruhe seit Taufe am 8. Januar 1982.

Nachfolgend in Auszügen eine Ansprache vom Karlsruher Oberbürgermeister Heinz Fenrich – vorgetragen am 18. Juli 2009 im Bürgersaal der Stadt Karlsruhe aus Anlass eines Besuchs von Besatzungsangehörigen unter Leitung von Fregattenkapitän Matthias Schmidt. Im Rahmen eines Festakts wurde nachträglich des 25. Geburtstags der Indienststellung Fregatte „Karlsruhe“ am 19. April 1984 gedacht. Die Veranstaltung war verbunden mit einem Eintrag in das „Goldene Buch“ der Stadt Karlsruhe.

Die Berichterstattung zum Ereignis wurde bereits unter Link: „EXTRA´s KAR 2 “ - Pkt. 29 ausführlich gewürdigt. Die von Herrn OB Fenrich vor einem Jahr vorgetragenen Gedanken zu den bisherigen intensiven Patenschaftsbeziehungen und zu deren Zukunft sind nach meiner Auffassung heute aktueller den je ! Auch karlsruhe-maritim unterstützt nachdrücklich die offiziellen Verlautbarungen der Stadt Karlsruhe.

OB Heinz Fenrich, Karlsruhe, am 18. Juli 2009
(Auszug - es gilt das gesprochene Wort)

["Bereits Marcus Tullius Cicero wusste: „Anteilnehmende Freundschaft macht das Glück strahlender und erleichtert das Unglück.“ Dieses Sprichwort trifft ebenso auf eine echte, funktionierende und lebendige Patenschaft zu - also auf eine Patenschaft wie die zwischen der Stadt Karlsruhe und der Fregatte gleichen Namens.

Gemeinsam feiern wir heute hier das 25-jährige Indienststellungsjubiläums des Schiffs. Und diese Gemeinsamkeit macht die Feierlichkeit nur noch wichtiger und strahlender für mich. Immerhin hat die Besatzung des Schiffs am 18. April - fast auf den Tag genau zum „25. Geburtstag“ der Fregatte KARLSRUHE - bereits mit vielen Freunden vor Ort in Jever einen wunderbaren Festakt begangen. Auch eine offizielle Delegation aus Karlsruhe war dabei. Ich selbst konnte kurzfristig leider nicht mitfahren, weil mich dringende dienstliche - naja, ich will nicht sagen Zwischenfälle, aber doch komplexe Entwicklungen - hier festgehalten haben. Aber glauben Sie mir, ich durfte mir so manche Erzählung über die tolle Reise, den gelungenen Festakt und die herzliche Betreuung vor Ort anhören, so dass es mir im Nachhinein noch mehr leid getan hat, nicht dabei gewesen zu sein, als ohnehin schon.

Auf keinen Fall wollte sich die Stadt Karlsruhe die Chance entgehen lassen, das Glück einer 25-jährigen Indienststellung durch die besagte anteilnehmende Freundschaft noch strahlender zu machen. Ich weiß, dass dieses Jubiläum etwas ganz besonderes ist. Und es ist mir wirklich eine ganz besondere Freude, heute hier

den Kommandanten „unserer“ Fregatte KARLSRUHE mit einer offiziellen Delegation begrüßen zu dürfen.

Es ist mir bewusst, dass die Besatzung des Schiffs durch das jüngste lange Mandat im so genannten Anti-Piraten-Einsatz bis an ihre Leistungsgrenze in Anspruch genommen war. Die Phase „zu Hause“ war nicht wirklich lange - und noch dazu durchsetzt mit kürzeren Einsätzen beim Manöver BALTOPS und der Kieler Woche.

Und nun rückt schon das derzeit avisierte Auslaufdatum „24. August“ in greifbare Nähe. Das bedeutet, dass Schiff und Besatzung schon wieder mitten in der Vorbereitung für den nächsten langen Einsatz sind. Da wird es sehr eng, wenn alle Besatzungsmitglieder noch irgendwann irgendwie Urlaub nehmen sollen und Familien, Partner, Freunde treffen möchten Deshalb ist die Delegation vom Schiff auch ein bisschen kleiner ausgefallen als ursprünglich vorgesehen. Lieber Herr Kapitän Schmidt, ich habe vollstes Verständnis dafür. Ich freue mich aber umso mehr, dass Sie selbst und doch noch eine ganze Reihe von Besatzungsmitgliedern sich die Zeit genommen haben, hierher in die Patenstadt zu kommen. Vielleicht können wir Ihnen und Ihren Mannschaften ja mit unserer Anteilnahme auch das „Unglück“ fordernder Einsätze ein bisschen erleichtern. Ich hoffe mit Ihnen, dass die KARLSRUHE nicht wieder Weihnachten und Silvester im ATALANTA- oder Nato-

Einsatz verbringen muss. Seien Sie versichert, dass viele Karlsruherinnen und Karlsruher in Gedanken bei Ihnen sind. Vielleicht hilft es ja manchmal zu wissen, dass die Freunde in der Patenstadt hinter Ihnen stehen.

Denn das tun wir und wir sind sehr stolz, dass uns auch aus Marinekreisen immer wieder bestätigt wird: die Patenschaft zwischen der Stadt Karlsruhe und der Fregatte KARLSRUHE ist eine der besten Patenschaften, wenn nicht die beste, der Deutschen Marine überhaupt. Und wenn ich mich hier so umschaue, spricht die Anwesenheit von zwei ehemaligen Kommandanten ebenso für sich wie die Anwesenheit von ehemaligen Patenschaftsoffizieren, Patenschafts-PUOs und anderen ehemaligen KARLSRUHE - Fahrern. Die Verbundenheit zu unserer Stadt - und zum Schiff - bleibt eben für Viele noch lange über ihre aktive Zeit auf der KARLSRUHE hinaus bestehen. Ein schöneres Lob kann man sich als Patenstadt nicht wünschen.

Wir haben hier in Karlsruhe natürlich auch das große Glück, dass die Patenschaft auf vielen Füßen steht. Alleine könnte die Stadtverwaltung das gar nicht schaffen, auch wenn wir sehr engagierte Leute in unseren Reihen haben. „An vorderster Front“ stehen natürlich die Gesellschaft zur Förderung des Freundeskreises der Fregatte KARLSRUHE und der gesamte Freundeskreis. Ich glaube, ich brauche nicht auszuführen, warum der Vorsitzende Helmut Barz überall als „Admiral von Karlsruhe“ bekannt ist. Bezeichnend ist auch, dass fast alle ehemaligen Kommandanten, fünf ehemalige Patenschaftsoffiziere sowie weitere „Ehemalige“ Mitglied im Freundeskreis sind. Zahlreiche weitere Institutionen unterstützen die Patenschaft. Ich denke da beispielsweise an - den Polizeisportverein Karlsruhe - der seit vielen Jahren Tennis- und Skifreizeiten für Besatzungsmitglieder organisiert. So steht ja in zwei Wochen die nächste Tennisfreizeit auf dem Programm.

- Intersport Hoffmann
- das Restaurant Kaiserhof -in dem Herr Hechler - wie Sie bereits gesehen haben - ja sogar ein so genanntes "Fregatten-Eck" eingerichtet hat,
- die Brauerei Moninger,
- die Bergwaldhütte in Sand -in der sich die aktiven und ehemaligen KARLSRUHE - Fahrer auch privat immer wieder treffen,
- den Verein der Köche,
- das Badische Staatstheater,
- die „Alten Herren“ des KSC,
- unsere fleißigen Weihnachtsbäckerinnen - die jedes Jahr Plätzchen für die gesamte Besatzung backen,
- oder auch die Bundeswehrverantwortlichen vor Ort, die trotz eigentlich geschlossener Kaserne immer wieder eine Übernachtungsmöglichkeit für die Kollegen von der Marine finden.

Sie alle haben sich diese besondere Patenschaft auf die Fahne geschrieben. Dafür sage ich ein herzliches Dankeschön. Etwas Einzigartiges ist auch die Patenschaft, die die Fregatte KARLSRUHE ihrerseits wieder für das Kinder- und Jugendhilfezentrum Sybelstraße übernommen hat - in Marinekreisen der Einfachheit halber meist nur „Kinderheim“ genannt. Ich will gar nicht von Weihnachtsgeschenken und ähnlichem reden. Ganz wichtig sind immer wieder die so genannten Kinderfreizeiten, die in Wilhelmshaven ausgerichtet werden - manchmal sogar, wenn das Schiff selbst gar nicht vor Ort war. Mein herzlicher Dank geht hier an die emsigen Organisatoren - und ganz speziell auch an die Partnerinnen, die sich dieser Aufgabe ebenfalls mit ganzem Herzen angenommen haben. Es ist bezeichnend, dass die Delegation der KARLSRUHE trotz des sowieso schon engen Zeitplans auch extra einen Tag früher hierher in die Patenstadt gereist ist, um gestern beim Sommerfest des „Kinderheims“ dabei zu sein. Ein kurzer Blick auf 25 Jahre Fregatte F212: Ich nenne jetzt absichtlich diese offizielle Bezeichnung - weil es ja das fünfte Schiff der Deutschen Marine mit dem Namen KARLSRUHE ist. Heute feiern wir 25 Jahre Indienststellung - und in drei Jahren können wir „100 Jahre KARLSRUHE bei der Deutschen Marine“ feiern. Ich denke, der Name hat somit in Marinekreisen eine besondere Tradition. Wenn wir gemeinsam auf die vergangenen 25 Jahre unserer heutigen „alten Lady“ schauen, schauen wir gleichzeitig auf ein Stück deutsche Geschichte. Als die KARLSRUHE vor einem Vierteljahrhundert in Dienst gestellt wurde, waren die Vorzeichen für ein Schiff der Deutschen Marine ganz anders als heute. Es war die Zeit des „Kalten Kriegs“. Es war die Zeit des geteilten Deutschlands, in der es zwei deutsche Staaten und damit auch zwei deutsche Institutionen „Marine“ gab. Was ist in den vergangenen 25 Jahren nicht alles passiert. Gerade in diesem Jahr feiern wir 20 Jahre Mauerfall. Das Selbstverständnis unserer Marine hat sich in den vergangenen 25 Jahren ebenso geändert wie die politischen Vorzeichen. Durch die großen weltpolitischen Änderungen sind in den vergangenen Jahren für die KARLSRUHE Einsätze im Rahmen der Operation „Enduring Freedom“ und „Active Endavour“ zur Regel geworden. Und mit dem „UNIFIL-Einsatz“ 2006 im Libanon und als erstes deutsches Schiff im Atalanta - Einsatz im vergangenen Jahr hat die KARLSRUHE wahrlich Geschichte geschrieben.

Wie ich „aus gut unterrichteten Marinekreisen“ erfahren habe, soll uns „unsere“ KARLSRUHE wohl auch noch ein Weilchen erhalten bleiben. Sie ist halt einfach auch mit 25 Jahren sehr gut in Schuss. - Und wie die letzten Einsätze gezeigt haben, für die Aufgaben, in die sie in den vergangenen Jahren sozusagen hineingewachsen ist, sehr gut gerüstet. Deshalb hoffe ich, dass wir in fünf Jahren gemeinsam auch den 30. Geburtstag der KARLSRUHE feiern können. Und wenn dann irgendwann doch der Abschied kommen sollte, dann hoffen wir in der Patenstadt natürlich, dass die bis dahin vermutlich über einhundertjährige Tradition weitergeht. Dann hoffen wir auf eine KARLSRUHE VI. Denn eine Tradition wie diese und eine Patenschaft wie diese haben es verdient weiter zu leben.

Mit Stolz trägt die KARLSRUHE V seit nunmehr 25 Jahren den Namen unserer Stadt über die Meere. Und es ist schön zu wissen, dass es für die Besatzung eben nicht einfach nur der Name des Schiffs ist. Nein, die Offiziere und Mannschaften repräsentiert neben der Marine ganz bewusst auch immer wieder Karlsruhe. Das ist der besondere Geist unserer Patenschaft, der auf dem Schiff ebenso weht wie hier bei den vielen „Fregatten-Freunden“ in unserer Stadt. Wer diesen Geist einmal in sich trägt, der bleibt davon besessen - ob Kommandant oder Besatzungsmitglied, ob Patenschaftsbeauftragter oder Partnerin bzw. Partner, ob Mitglied des Freundeskreises oder Aktiver in einer anderen „fregattenfreundlichen“ Institution. Und genau das macht diese Beziehung so einzigartig. Ich habe mir sagen lassen, dass beim Kommandantenwechsel eine der ersten Aufgaben darin besteht, die Patenschaftsakte zu sichten. Nun lieber Herr Schmidt, bei Ihrer Kommandoübernahme konnte ich persönlich dafür sorgen, dass Sie die Patenschaft sozusagen von Anfang an leibhaftig vor Augen hatten. Aufgrund der Besonderheit unserer Freundschaft und Patenschaft möchte ich „25 Jahre Fregatte KARLSRUHE V“ nicht nur mit diesem Empfang würdigen.

Ich gehe noch eine Stufe weiter - auf die protokollarisch höchste Stufe, die ich als Oberbürgermeister anbieten kann: das Goldene Buch unserer Stadt. Lieber Herr Kapitän Schmidt, bitte erweisen Sie uns die Ehre, sich anlässlich des 25- jährigen Indienststellungsjubiläums der KARLSRUHE in das Goldene Buch der Patenstadt einzutragen.

Seien Sie versichert, dass wir Karlsruherinnen und Karlsruher unser Patenschiff und seine Besatzung auch in den kommenden Jahren in anteilnehmender Freundschaft begleiten werden - und alles in unserer Macht stehende tun, um negative Erlebnisse zu erleichtern und glückliche Erlebnisse noch strahlender zu machen. Das eigentliche Geburtstagsgeschenk für das Schiff hat mein Kollege Jäger ja bereits bei Ihrem großen Festakt in Jever überreicht. Heute habe ich noch eine ganz besondere Erinnerung: bei der Indienststellung von Schiffen der Deutschen Marine gibt es ja immer ein so genanntes Ersttagsblatt mit dem besonderen Poststempel zur Indienststellung des Schiffs. Gerne möchte ich ein solches Ersttagsblatt vom 19. April 1984 - dem Tag der Indienststellung der KARLRUHE - anlässlich des Jubiläums sozusagen an das Schiff „zurückgeben“. Vielleicht findet sich an Bord ja ein schöner Platz, an dem es aufgehängt werden kann. Auch möchte ich Ihnen eine DVD mit unserem „Karlsruhe-Film“ mitgeben. Sie und die Delegation haben ja gestern ein bisschen etwas von Karlsruhe auf einem Stadtrundgang kennen gelernt. Hiermit können Sie die Eindrücke vertiefen – und unsere Stadt auch den ungefähr 200 „Mann und Frau“ an Bord, die nicht mitkommen konnten, ein bisschen nahe bringen. Und auch an eine Erinnerung an das Jubiläum selbst haben wir gedacht: für jedes einzelne Besatzungsmitglied haben wir eine „College-Tasche“ mit speziellem Aufdruck zum Jubiläum. Sie, lieber Herr Kapitän Schmidt und ihre Delegationsmitglieder erhalten diese Taschen gleich von meiner Mitarbeiterin - einen Karton für die „blauen Jungs und Mädels“ an Bord wird in Ihren Bus gepackt.

Und nun möchte ich noch den Organisator der Reise Herrn Kapitänleutnant Michael Siehl, den neuen Patenschaftsoffizier Herrn Leutnant zur See Sören Hackbarth sowie den Patenschafts - PUO Herrn Oberbootsmann Stephan Pfundt kurz zu mir bitten."]

                                                              *    *    *

Haben Sie mal ´ne viertel Stunde Zeit ? Ja, dann empfehle ich Ihnen den Besuch meiner "DIA-Show 2010 auf See". Mit 263 Bildern in chronologischer Abfolge können Sie die Reise der Fregatte F 212 KARLSRUHE mit der SNMG 1 vom 19. April bis zum 13. Juli 2010 im "Schnellgang" Revue passieren lassen. Dabei erleben Sie "mehr", als unsere Mädels und Jungs an Bord. Versprochen !   

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Gerüchte verstummen nicht ! 21.8.2010 - Hartnäckig wird an der ursprünglichen Fahrplanung (auch an Bord) F 212 KARLSRUHE festgehalten. Es geht um die avisierte Teilnahme am Manöver "DANEX 10" (9.-28.8.2010) und vor allem um die Teilnahme an den Feierlichkeiten aus Anlaß "500 Jahre Dänische Marine" am 10. August 2010 in Kopenhagen. Ich glaube den "Gerüchten" nicht ! Zu viele Fakten sprechen (aus Vernunftsgründen) dagegen.  

Hier Link zu einem Artikel zur 500jährigen Geschichte (1510 – 2010) der dänischen Marine im Wandel der Zeiten:

http://www.dmkn.de/downloads/cc/08/i_file_279762/seemacht_ daenemark.pdf → → → weiter mit: Pdf downloaden ! 

Durchaus lesenswert – neben dem geschichtlichen Rückblick insbesondere auch der fast abgeschlossene Strukturwandel der dänischen Marine !

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Wer kann Angaben zur "Familienfahrt 2010" am 29. August machen ? Ist das Ereignis weiterhin in Planung ?Bitte Email an: sualk@t-online.de

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Entwurf eines Beitags für die "Badischen Neuesten Nachrichten" (BNN), Karlsruhe vom 24.07.2010.

Fregatte „Karlsruhe“ in Wilhelmshaven „an der Kette“
Ein Bericht von Klaus Lehmann, Bad Herrenalb

Vom 12. April bis 13. Juli 2010 war Fregatte „Karlsruhe“ Mitglied der „Standing Nato Maritime Group 1“ (SNMG 1). Die Reise führte nach Auslaufen Wilhelmshaven am 12.4 zunächst zum Manöver „BRILLIANT MARINER“ (12. - 22.4.) in die Nord- und Ostsee. Erster Auslandshafen war Kopenhagen (24. – 30.4). Danach Teilnahme an der Operation ACTIVE ENDEAVOUR (OAE) im westlichen Mittelmeer. Nach Hafenbesuch in Cadiz/Spanien (13. - 20.5.) Reise nach Übersee mit Anlaufen der kanadischen Häfen St. John´s (28. – 31.5.), Quebeck (3. – 7.6.) und erster Hafenbesuch in Halifax (11. – 14.6.).

Bereits am 10.6. wurde in See ein so genannter „Steigungsversager“ am Backbord-Propeller festgestellt. Als Folge musste die Backbordantriebswelle verblockt werden. Da eine Schadensanalyse und eventuelle Reparatur nur in einem Trockendock möglich ist, wurde durch das Flottenkommando der Deutschen Marine entschieden, die Reise mit dem verbleibenden Steuerborddiesel (nur noch „halbe Kraft voraus“ mit max. 11 kn Marschgeschwindigkeit) fortzusetzen.

Unter diesen Bedingungen nahm Fregatte „Karlsruhe“ vom 14.6. – 25.6. am NATO - Manöver „Halcyon Rendezvous“ (dtsch.: Friedvolles Treffen) in kanadischen Gewässern vor der Küste von Nova Scotia (Neu Schottland) teil. Vom 25.6. – 30.6. zweiter Hafenbesuch in Halifax mit Höhepunkt der Teilnahme an den Feierlichkeiten aus Anlass „100 Jahre Canadian Navy“ am 29.Juni 2010 mit Anwesenheit von Queen Elizabeth II von England als formelles Staatsoberhaupt von Kanada. Mit einem in den kanadischen Medien vielfältig beachteten Hafenkonzert des Marinemusikkorps Ostsee von Bord Fregatte „Karlsruhe“ verabschiedete sich das Patenschiff der Stadt Karlsruhe am 30. Juni von seinen kanadischen Gastgebern. Im Heimathafen Wilhelmshaven wurde die Fregatte am 13. Juli von mehr als 600 Angehörigen und Freunden begeistert und zugleich erleichtert empfangen.

Zeitgleich mit Antritt der Rückreise Fregatte „Karlsruhe“ am 30.6. über „den großen Teich“ wurden in deutschen Medien Stimmen laut, die eine sofortige Außerdienstellung des Schiffes nach Rückkehr in den Heimathafen Wilhelmshaven orakelten, da wegen der aktuellen „Ausdünnung“ der schwimmenden Einheiten der Deutschen Marine für Reparaturen kein Geld mehr für einen Werftaufenthalt zur Verfügung stehe. Davon ist zwischenzeitlich nach aktuellem Sachstand nicht mehr die Rede. Entscheidungen zu der Frage: „Wie geht es weiter mit der Karlsruhe?“ werden nach Auskunft vom derzeitigen Kommandanten, Fregattenkapitän Matthias Schmidt, für frühestens Anfang August erwartet. Ohne jeden Zweifel nähert sich die „alte Dame“ ihrer natürlichen Verwendungsdauer. Bleibt zu wünschen, dass Fregatte F 212 „Karlsruhe“ nach drei Kreuzern und der Fregatte F 223 „Karlsruhe“ (1959 – 1983) als fünftes Schiff in den deutschen Marinen seit Kaisers Zeiten den „100. Geburtstag der Patenschaft Karlsruhe – KARLSRUHE“ am 11. November 2012 erleben kann.

                                                              *    *    *

Am Mittwoch, den 28. Juli 2010, besucht Bundesminister der Verteidigung Karl-Theodor zu Guttenberg im Rahmen seiner diesjährigen Sommerreise die Einsatzflottille 2 sowie das Marinearsenal in Wilhelmshaven. Gibt es erste Aussagen zu den Fregatten Klasse 122 ?

                                                              *    *    *

1. Aug. 2010/Lm - Aus verläßlicher Quelle war heute zu erfahren:                                                      1.) Fregatte F 212 KARLSRUHE nimmt nicht am Manöver DANEX 10 (9. - 27.8 2010) teil. Ersatzschiff ist Fregatte F 207 BREMEN.                                  2.) Zur "Familienfahrt 2010" am Sa. 28.8.2010 mit Ausfahrt stellt Kdt. fest: "Wenn ich mit einer Welle über den Atlantik fahren kann, dann werde ich doch wohl ein paar Meilen in der Jadebucht machen können." Bravo Zulu !!! - Herr Kapitän. 

                                                              *    *    *

Urlaubswelle auch im August                          auf Fregatte F 212 KARLSRUHE (V) ?

Ein großer Teil der Besatzung hat unmittelbar nach Einlaufen von der "Kanada-Reise" am 13. Juli einen längeren "Jahresurlaub" angetreten. Am 18. Juni 2010 hatte Kommandant, FKpt. Matthias Schmidt, in seinem Schreiben an die Familienangehörigen der Besatzung bereits mitgeteilt:   

"Die Teilnahme der „Karlsruhe“ an den Feierlichkeiten „500 Jahre Dänische Marine“ in Kopenhagen und am Manöver DANEX vom 9. bis 27. August sowie unsere geplante Familienfahrt am 28. August stehen mit oder ohne Reparatur in Frage. Ein streichen dieser Vorhaben für unser Schiff hätte natürlich den positiven Effekt, dass im August zusätzlicher Zeitraum für Urlaub gewonnen wäre."

Ich gehe nun davon aus, dass das zusätzlich im August gewonnene "Urlaubs-fenster" auch genutzt wird und Besatzung Fregatte F 212 KARLSRUHE (V) erst kurz vor der geplanten "Familienfahrt" am 28. August 2010 wieder vollständig an Bord ist.  

Ein "Sommerloch" wird es trotzdem nicht wirklich geben, denn "hinter den Kulissen" wird wahrscheinlich mit Hochdruck an der Frage gearbeitet, wo (in welchem Trockendock) wird der Backbord - Propeller zur Schadensabklärung abgezogen. Denn: Erst danach können durch visuelle Besichtigung der tatsächliche Schadensumfang festgestellt und von den Experten notwendige Maßnahmen empfohlen  werden. Das Spektrum reicht also von zuverlässig "machbarer Reparatur" bis hin zum komletten Austausch (wenn verfügbar) irreparabel beschädigter Bauteile der Backbordwelle und deren Lagerung.      

Um den "Laien" unter meinen Besuchern zu verdeutlichen, um "was es hier eigenllich geht", habe ich in meinem Archiv ein passendes Fotos gefunden. Das Bild zeigt den Backbord - Propeller samt Aufhängung während eines Aufenthalts Fregatte F 212 KARLSRUHE am 11. März 2002 im Trockendock einer Werft in Souda/Kreta. Alles klar jetzt ? 

                                                              *    *    *

Von: Kdt., F 212
An: sualk@t-online.de
Betreff: Familienfahrt
Datum: 05.08.2010, 14:13

Sehr geehrter Herr Lehmann,

haben Sie herzlichen Dank für Ihren freundlichen Brief und die liebevoll zusammengestellte Dia-Show zur SNMG 1 unseres Schiffes. Nach einigen erholsamen Urlaubstagen sitze ich nun wieder in meiner Kammer an Bord. Es gilt jetzt, den Blick in die Zukunft zu richten und die kommenden Monate bis zum Beginn der Planmäßigen Instandsetzung (PI) im März 2011 sinnvoll zu gestalten. Nach derzeitigem Stand wird die Familienfahrt am 28. August, zu der ich Sie hiermit sehr herzlich einlade, die letzte Seefahrt vor der PI sein. Noch besteht eine gewisse "Resthoffnung", dass auch mit nur einer klaren Antriebswelle das eine oder andere Vorhaben in See realisiert werden kann, aber die Wahrscheinlichkeit hierfür ist gering.

Am 31. August läuft zudem die Genehmigung, das Schiff in See zu betreiben, ab - eine Schiffbauliche Untersuchung (SBU), zu der ebenfalls gedockt werden müsste, ist fällig. Da die SBU vor März 2011 genau wie die Instandsetzung der Backbordwelle nicht erfolgen wird, bliebe nur der Weg über eine Ausnahmegenehmigung. Insofern werden wir versuchen, aus dieser "Saure-Gurken-Zeit" das Beste zu machen und die Dinge in Angriff zu nehmen, die aufgrund des dichten Seefahrtsprogramms in den letzten Jahren zu kurz gekommen sind. Alles Weitere werden wir geduldig abwarten.

Ich würde mich freuen, Sie Ende August persönlich hier an Bord willkommen heißen zu dürfen und grüße Sie wie stets sehr herzlich von Ihrer F 212

Ihr
Matthias Schmidt

                                                              *    *    *

Von: sualk@t-online.de
An: Kdt., F 212
Betreff: SBU und PI F 212
Datum: 05.08.2010, 16:12

Sehr geehrter Herr Kapitän,
lieber Matthias Schmidt,

herzlichen Dank für Ihre freundlichen Zeilen. Ich wusste von Ihrem Urlaub und freue mich nun sehr, Sie erholt von den Mühen der letzten Reise Ihrer „Karlsruhe“ wieder an Bord zu wissen. Dank ebenso für die freundliche Einladung zur „Familienfahrt 2010“ am 28. August in Wilhelmshaven. Leider liegt WHV für mich altersbedingt inzwischen außer „Schussweite“ – und so werde ich mich am Tag des Ereignisses besonders intensiv an frühere Familienfahrten und Mitreisen als „Badegast“ auf „meiner Freundin“ Fregatte F 212 KARLSRUHE (V) gerne erinnern. In Gedanken bin ich eh täglich bei unserer „alten Dame“.

Mit großem Interesse habe ich Ihre Darstellung zur „aktuellen Situation F 212“ zur Kenntnis genommen. Ihre Einschätzung deckt sich mit meinen Überlegungen und Erwartungen. Auch ich werde den weiteren Lebenslauf „unserer“ KARLSRUHE ohne Emotionen geduldig abwarten. In diesem Zusammenhang erinnere ich an meinen „offenen Brief“, meine Informationen auf „karlsruhe-maritim“ und die Ankündigung eines Buchs zu den acht Fregatten der „Bremen-Klasse“ (Kl. 122) im 4. FG der Einsatzflottille 2.

Kameradschaftliche Grüße ihnen und Ihrer Besatzung aus Bad Herrenalb nach Schlicktown

Ihr
Klaus Lehmann

                                                              *    *    *

Übung „DANEX 10“
19.08.2010/Lm – Wie bereits an anderer Stelle gemeldet, nimmt z.Z. Fregatte F 207 BREMEN („in Vertretung“ F 212 KARLSRUHE) an der Übung „DANAX 10“ in den Seegebieten nordöstlich dänischer Insel Samsoe, Großer Belt, westliche Ostsee und östlich Bornholm teil. Von Bord BREMEN wird vom hohen Niveau der Übung unter überwiegend Gefechtsbedingungen berichtet.

„Stehimbiss“ mit Gefechtshelm.
Das Menü:
Schnell löffelbarer Eintopf, Apfel, Kaltgetränk.

                                                              *    *    *

Hier wird es in den nächsten Wochen/Monaten nun etwas ruhiger. Fregatte F 212 KARLSRUHE (V) liegt im Heimathafen "an der Kette". Ausbildung und Hafenroutine stehen auf dem Programm. Voraussichtlich im März geht´s in die Werft. Über alle "Neuigkeiten" werde ich hier und unter meinen anderen Links berichten. Bitte bleiben Sie mir gewogen und schauen Sie auch zukünftig immer wieder Mal hier und/oder auf den anderen Seiten vorbei. Stets werde ich bemüht sein, meinen Ansprüchen zu genügen und Sie als meine Besucher zufrieden zu stellen. Ich danke Ihnen für Ihr Verständnid und Ihre Treue zu mir und unserer gemeinsamen "alten Dame" Fregatte KARLSRUHE der Klasse F 122.  

                                                              *    *    *

5. November 2010/Lm - Nichts, aber auch gar nichts gibt es von der Ostmole des Marinesstützpunkt Wilhelmshaven zu berichten. Ich bemühe mich jetzt um ein Foto, um die Existenz der Fregatte F 212 KARLSRUHE (V) wenigstens "bildlich" nachzuweisen ! Nach wie vor halten sich hartnäckig Gerüchte um eine eventuelle vorzeitige AD des Schiffes. Begründung: Erst im Dock kann der Schadensumfang wg. des "Steigungsversagers" festgestellt und über Raparaturmaßnahmen entschieden werden. Bleibt die Frage: Warum schiebt man das bis Frühjahr 2011 vor sich her ? 

                                                              *    *    *

Karlsruher „Christkindlesmarkt“ 2010

Vom Di. 7.12. bis Fr. 10.12.2010 (jeweils 1100 – 2100 Uhr) ist das Patenschaftshäusle auf dem Karlsruher „Christkindlesmarkt“ (links neben dem Rathauseingang) mit „blauen Jungs“ von der FregatteKarlsruhe“ besetzt. Die Besucher haben Gelegenheit, mit den Besatzungsangehörigen des Karlsruher Patenschiffs zu sprechen und kleine maritime Souvenirs von Bord zu erwerben. Die Erlöse werden von den Patenonkels zum Kauf von Weihnachtsgeschenken für die „Sybelkinder“ im Kinder- und Jugendhilfezentrum Karlsruhe verwendet.

                                                              *    *    *

Fregatte F 212 KARLSRUHE (V) - "Arbeitspferd", "Arbeitstier" und "Meilenfresser" der Deutschen Marine. Nachfolgend Rezensionen zum Buch "Fregatten Bremen-Klasse":

WZ vom 02.11.2010

Anmerkung: *) siehe unten !

BNN vom 04.11.2010

Anmerkung: *) siehe unten !

*) zu den vollständigen Texten geht´s HIER ! (Link: Rezensionen)

                                                              *    *    *

Herzliche Anteilnahme den Angehörigen und der Besatzung des Segelschulschiff "Gorch Fock" zum tragischen Unfalltod einer 25-jährigen Offiziersanwärterin am 7. November 2010 in Salvador de Bahia (Brasilien).   

                                                              *    *    *                                                           

09.11.2010 -        Im Bild der schematisierte Liegeplatz Fregatte F 212 KARLSRUHE an der Wilhelm-Krüger Brücke der Ostmole seit Mitte Juli 2010.

Hier noch eine "Satellitenansicht" der 4. Einfahrt !

                                                              *    *    *

Perspektiven – F 212 KARLSUHE in „Demonstrator 1.5“ eingebunden
11.11.2010 WZ/MH/Lm  - Im kommenden Jahr geht es mit dem „Demonstrator 1.5“ in die nächste Runde, verrät der Kommandeur des 4. Fregattengeschwaders, Fregattenkapitän Müller-Meinhard: „Die Besatzung der Fregatte F 212 KARLSRUHE (V) soll für vier Wochen ein Schwesterschiff übernehmen. Damit ergibt sich die Chance, vor der Werftzeit des eigenen Schiffes alte Erfahrungen auf einer einsatzklaren Fregatte aufzufrischen.“ Und im Spätsommer wird die Auswirkung eines Besatzungswechsels auf die Einsatzfähigkeit überprüft. Da soll eine Fregatte der Klasse F122 bei der Ausbildung in Neustadt und später auch beim „BOST“ in England von einer fremden Besatzung übernommen werden. Anmerkung: Erste Erfahrungen wurden mit "Demonstrator" im Sept./Okt. 2010 bereits beim Besatzungstausch zwischen den Fregatte F 213 AUGSBURG und F 214 LÜBECK gesammelt.

                                                              *    *    *

16.11.2010 PIZ Marine - Am 7. November 2010 verunglückte Obermaat (OA) Sarah Lena Seele während der Segelvorausbildung auf dem Segelschulschiff GORCH FOCK. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen erlag sie ihren schweren Verletzungen in einem örtlichen Krankenhaus in Salvador de Bahia (Brasilien).

Am 15. November wurde Obermaat Seele im engsten Familienkreise und im Beisein des Kommandeurs und Angehörigen der Marineschule Mürwik sowie Besatzungsmitgliedern der Fregatte F 212 KARLSRUHE in ihrem Heimatort beigesetzt.

Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen und den Kameraden auf dem Segelschulschiff GORCH FOCK.

                                                              *    *    *

Weihnachtsbesuch 2010 - Auch in diesem Jahr haben sich "blaue Mädels und Jungs" von der Fregatte F 212 KARLSRUHE zum Adventsbesuch in der Patenstadt Karlsruhe angemeldet. Zum umfangreichen Besuchsprogramm gehören u.a. folgende Programmpunkte

7. bis 10. Dezember: Präsenz im Patenschaftshäusle auf dem Christkindlesmarkt auf dem Karlsruher Marktplatz. 8. Dezember: Offizieller Empfang im Karlsruher Rathaus. 9. Dezember: Vorweihnachtliche Bescherung im Kinder- und Jugendhilfezentrum Karlsruhe ("Sybelheim"). 10. Dezember: Fregattenabend mit dem Karlsruher Freundeskreis. 

                                                              *    *    *

Wo liegt sie denn, die "alte Dame " F 212 KARLSRUHE ? Nachfolgend zwei Bilder vom Freitag, d. 19. November 2010. Aber wo (Ostmole oder Arsenal oder gar wo anders) ? Foto (2): Frank Findler, Oldenburg 

19.11.2010 - Bild 1 Hinweis: Beachte den Signalturm an der Westmole im Bild unten links !

19.11.2010 - Bild 2

In den letzten Tagen gab es unterschiedliche Angaben (Vermutungen) zum aktuellen Liegeplatz unserer "alten Dame". Ohne jeden Zweifel: F 212 KARLSRUHE liegt in der 4. Einfahrt. Es hat nach Einlaufen am 19. Juli lediglich eine Verlegung von der Wilhelm-Krüger Brücke direkt an die Ostmole gegeben (siehe Beitrag oben vom 9.11.2010).   

                                                              *    *    *

Hinweis in eigener Sache: Bei unterschiedlichen Auffassungen - z. B. zum aktuellen Liegeplatz der F 212 KARLSRUHE - bitte ich zukünftig auf (anonyme) Gästebucheinträge zu verzichten. Melden Sie sich per Email - ich antworte Ihnen sehr gerne ! 

                                                              *    *    *

23.11.2010 - Es fällt mir schwer, aber es ist eine Tatsache. In den letzten Wochen des Jahres 2010 und weit darüber hinaus bis in den Sommer 2011 wird es von Bord der Fregatte F 212 KARLSRUHE (V) nichts oder nicht viel zu berichten geben, obwohl ich mit dem Kdt, FKpt Matthias Schmidt, in Verbindung stehe. Der Kontakt zu Schiff und Besatzung reißt nicht ab, darum bin ich auch zukünftig bemüht. Außerdem habe ich bereits vor einiger Zeit den Link: "Aus dem 4. FGschw 2010" eingerichtet. Bitte widmen Sie auch den Schwesterschiffen der Fregatte F 212 KARLSRUHE (V) Ihre Aufmerksamkeit, von denen zumindest fünf auch "alte Damen" mit ähnlichen "Wehwehchen" sind.   

Hier "zur Erinnerung" nochmal das "Wehwehchen" der "alten Dame" F 212 KARLSRUHE (V): Der sogen. "Steigungsversager" am Backbordantrieb. 

Ansicht Backbordpropeller. Foto: eigenes Archiv

                                                              *    *    *

General Volker Wieker am 23.11.2010:
Die Marine wird auch künftig ein breites Mix an unterschiedlichen Plattformen vorhalten, wenn auchnach Ausphasung der Altsystemein verringerter Stückzahl.“
Anmerkung:
Diese Phrase (Ausphase) „im beamten- oder soldatendeutsch“ sagt eigentlich alles !

                                                              *    *    *

F 212 KARLSRUHE (V) im "Winterquartier" ?

27.11.2010 - F 212 KARLSRUHE hat von der 4. EF (Ostmole) in den Innenhafen (Nordhafen) direkt neben die Schleuse verlegt. Foto (3): Frank Findler, Oldenburg 

Liegeplatz des EGV A 1411 BERLIN und F 212 KARLSRUHE.

Ansicht schematisiert !

Liegeplatz F 212 KARLSRUHE am 27.11.2010 (1)

Liegeplatz F 212 KARLSRUHE am 27.11.2010 (2)

                                                              *    *    *

KARLSRUHE (VI) in weite Ferne gerückt !
01.12.2010/Lm – Mit der offiziellen Verlautbarung des Inspekteurs der Marine, Vizeadmiral Axel Schimpf, am 24. November 2010 auf dem Ball der Deutschen Marine in Bonn, der dritten Fregatte der Klasse F125 (nach BADEN-WÜRTTEMBERG und THÜRINGEN) den Namen SACHSEN-ANHALT zu geben, rückt nach AD der Fregatte F 212 KARLSRUHE (V) eine weitere „Karlsruhe“ in der Deutschen Marine als KARLSRUHE (VI) in weite Ferne. Mein langjähriges „Wunschdenken“ hat sich nicht erfüllt. Übrig bleibt der Wunsch, wenigstens den 100. Geburtstag der Patenschaft Karlsruhe - KARLSRUHE am 11. November 2012 zu erleben.

Man muß es hinnehmen: Die Namen der Traditionsschiffe EMDEN, CÖLN/KÖLN und KARLSRUHE werden aus der Schiffsliste der Deutschen Marine eliminiert.  

Vorankündigung: Spätestens zur Leipziger Buchmesse im März 2011 erscheint zur Würdigung der Traditionsschffe das Buch:           "100 Jahre Traditionsschiffe"  

                                                              *    *    *

02.12.2010 - Betr.: Meldung vom 11.11.2010 "Fregattentausch":                                   Es kursieren Hinweise, dass der nächste "Fregattentausch" zwischen den Fregatten F 207 BREMEN und F 212 KARLSRUHE vorgenommen werden soll. Als Termin wird Anfang/Mitte Januuar vermutet.

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Fregattendelegation in Karlsruhe eingetroffen
7. Dez. 2010, Boulevard Baden/bb/Lm - Auch in diesem Jahr ist eine Delegation der Fregatte Karlsruhe samt ihrem Kommandanten, Fregattenkapitän Matthias Schmidt, zum Weihnachtsbesuch in der Patenstadt eingetroffen. Zwischen Dienstag, 7. und Freitag, 10. Dezember, sind Besatzungsmitglieder im Städtepartnerschaftshäuschen auf dem Christkindlesmarkt präsent. Gerne geben sie Auskunft über ihre jüngsten Seefahrten, ihr Schiff und vieles mehr. Natürlich haben sie auch wieder Andenken an das Partnerschiff oder maritime Souvenirs zum Kaufen dabei. Außerdem sammeln die „blauen Mädels und Jungs“ Spenden für das Kinder- und Jugendhilfezentrum Sybelstraße, zu dem die Fregattenmitglieder ihrerseits eine Partnerschaft pflegen. Dort wurde nun die Weihnachtsfeier extra vorverlegt und quasi in eine Adventsfeier umgewandelt, um den Besatzungsmitgliedern die Teilnahme zu ermöglichen. Auf ihrem weiteren Besuchsprogramm stehen unter anderem Besuche bei Generalbundesanwältin Monika Harms, beim Bundesgerichtshof und bei der Firma Siemens.

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Alle Mann an Bord: Fregatte Karlsruhe besucht Patenstadt

09.12.2010/ka-news (mda) - Sie wehren Piratenangriffe vor der somalischen Küste ab und beschützen Seewege im Atlantik: Eine Delegation der Fregatte "Karlsruhe" besuchte jetzt ihre Patenstadt. Kapitän Matthias Schmidt und 20 seiner Besatzungsmitglieder des Kriegsschiffes wurden am Mittwoch von Oberbürgermeister Heinz Fenrich im Rathaus empfangen.

Vor 26 Jahren hat mit der Taufe der Fregatte auf den Namen "Karlsruhe" die Patenschaft mit der Fächerstadt begonnen. Seit dieser Zeit besuchen immer wieder Besatzungsmitglieder des Schiffes ihre Patenstadt. In diesem Jahr reiste Kommandant Matthias Schmidt mit 20 Marinesoldaten zum Weihnachtsbesuch nach Karlsruhe.

"Die Stadt begleitet die Karlsruhe in Gedanken bei ihren Einsätzen. Wir sind immer mit den Herzen bei der Mannschaft", sagte Fenrich beim Empfang zu Ehren der Fregatte im Rathaus. Das Stadtoberhaupt lobte die enge Patenschaft zwischen der Stadt und dem gleichnamigen Schiff. Nicht nur, dass die Besatzungsmitglieder in diesen Tagen am Partnerschaftshäuschen auf dem Chritskindlesmarkt präsent sind und interessierten Karslruhern die ein oder andere Seefahrtsgeschichte erzählen würden, sondern auch das Sammeln von Spenden für das Kinder- und Jugendhilfezentrum Sybelstraße wurden von Fenrich gelobt.

Seit fast 100 Jahren gibt es Schiffe namens "Karlsruhe“

"Wir haben noch große Ziele", betonte Kapitän Schmidt und bedankte sich bei der Stadt für die "lebendige Patenschaft". Der Kommandant sei guten Mutes, dass das Schiff trotz Bundeswehrrefom und der geplanten Reduzierung der Streitkräfte noch einige Jahre eingesetzt werde. "Die Karlsruhe wird noch bis 2016 weiterfahren", glaubt der Kapitän. "Die Karlsruhe ist nach wie vor ein stolzes Schiff", so Schmidt.

Seit fast hundert Jahren wird ein Schiff des deutschen Marineverbands "Karlsruhe" getauft. Die aktuelle "Karlsruhe" ist das fünfte Schiff, das den Namen der Fächerstadt trägt. Das Schiff kann U-Boote zerstören und besitzt ebenfalls die Fähigkeit, anfliegende Flugzeuge und Flugkörper zum Eigenschutz sowie andere Schiffe auf großer Entfernung zu bekämpfen. Die Fregatte ist ein Schiff der Bremen-Klasse und ist in Wilhelmshaven stationiert.

Fenrich: "Die Karlsruhe muss weiter leben“

Das Schiff ist über 130 Meter lang und mit Geschützen, Flugkörpern und Torpedos bewaffnet. Die 219 Mann starke Besatzung hat schon manche aufregende Fahrt erlebt. Im Rahmen der Militäroperation Atalanta wehrte die Fregatte vor der somalischen Küste Piratenangriffe ab und nahm sieben mutmaßliche Piraten in Gewahrsam. Diesen wird zurzeit der Prozess in Kenia gemacht, berichtet Schmidt.

Vom 12. April bis 13. Juli dieses Jahres war die Karlsruhe Mitglied der "Standing NATO Maritime Group 1". Dieser Verband besteht in der Regel aus mehreren Schiffen der Seestreitkräfte nahezu aller NATO-Mitgliedsstaaten. Aufgaben des Verbands sind die Kontrolle und der Schutz strategisch wichtiger Seewege. Dazu operiert er im Nordatlantik sowie in der Nordsee und kann bei Bedarf sofort in andere Krisengebiete verlegt und dort eingesetzt werden. Darüber entscheidet der NATO-Rat bei Bedarf. Deutschland ist permanent mit mindestens einem Schiff an dem Verband beteiligt.

Zurzeit befindet sich die "Karlsruhe" im Heimathafen Wilhelmshaven. Hier liegt sie bis zur planmäßigen Instandsetzung, die im März 2011 beginnen soll, da am 31. August der "TÜV" des Schiffes abgelaufen ist. Alle drei Jahre müssen die Schiffe der deutschen Marine untersucht und instand gesetzt werden. Mit Hinblick auf die kommende Generalüberholung in der Werft sagte Fenrich: "Die alte Dame hat die Generalüberholung verdient. Die Karlsruhe muss aber weiterleben."

Gebäck und Gesang für die Besatzung

Abschließend bedankte sich Kapitän Schmidt im Namen der gesamten Besatzung bei Gabriele Fenrich, der Ehefrau des Oberbürgermeisters, für das Weihnachtsgebäck, das sie zusammen mit Karlsruher Frauen jedes Jahr für die Mannschaft der Karlsruhe backt.

Die "Marine Singers Rheinstetten" überraschten die Besatzung der Karlsruhe mit dem vom Dirigenten, Heinz Becker, komponierten Lied "Fregatte Karlsruhe". Nach dem Ständchen überreichte der Chor als Zeichen seiner Verbundenheit mit der Schiffsbesatzung eine CD an Kommandant Schmidt.

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Erneuter "Stellungswechsel" im Heimathafen für Fregatte F 212 KARLSRUHE (V) vom Nordhafen an die Wilhelm Krüger Brücke in der 4. EF. Fotos (2): Frank Findler 

F 207 BREMEN neben F 212 KARLSRUHE (1).

F 207 BREMEN neben F 212 KARLSRUHE (2).

Sind das bereits die Vorbereitungen zum Besatzungstausch im Jan. 2011 ?

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Lebendige Freundschaft mit Fregatte „Karlsruhe“
Delegation des Patenschiffs besuchte die Fächerstadt/ Weihnachtsgeschenke für das Kinderheim
(„amtsblatt“ der Stadt Karlsruhe vom 21.12.1984/-sl-)

Gerngesehene Gäste aus dem hohen Norden Deutschlands besuchten Anfang der Woche für vier Tage die Fächerstadt: Aus Wilhelmshaven war eine 20köpfige Delegation der Fregatte „Karlsruhe“ angereist, um die Stadt, deren Namen das Schiff in alle Welt trägt, näher kennen zu lernen. Im Rahmen ihres reichhaltigen Programms hieß Oberbürgermeister Otto Dullenkopf die „blauen Jungs“, an ihrer Spitze Fregattenkapitän Peter Hoffmann, bei einem offiziellen Empfang im Rathaus willkommen.

Es war der erste Besuch von Marinesoldaten dieser Fregatte, denn das NATO-Kriegsschiff wurde erst im April dieses Jahres in Dienst gestellt und ist nunmehr das fünfte Schiff, das Namen und Wappen der Stadt am Bug trägt. Die Mannschaft setzt damit eine langjährige Tradition der Verbundenheit fort, die 1912 mit dem Kreuzer „Karlsruhe“ begann und lebendig ist wie eh und je.

Der Hauptgrund für die weihnachtliche Visite war das städtische Kinderheim in der Sybelstraße. Die Matrosen stellten, wie ihre Kameraden in den Vorjahren, wieder einen Betrag aus der Mannschaftskasse zur Verfügung, um den rund 60 Kindern eine Weihnachtsfreude zu bereiten. Im Bild (r.) der Patenschaftsoffizier der Fregatte "Karlsruhe", Leutnant z. S. Norbert Freudenberg, mit Besatzungsangehörigen beim Einkauf von Geschenken für die Patenkinder in einem Karlsruher Kaufhaus.. 

Von dem Geld - insgesamt 2000 Mark - durfte sich jedes Kind ein Geschenk wünschen. Fregattenkapitän Peter Hoffmann übergab bei der vorweihnachtlichen Feier am Mittwoch symbolisch fünf Fußbälle. Die Präsente für alle dürfen erst am Heiligen Abend ausgepackt werden.

Als Dankeschön hatte das Kinderheim für die Matrosen eine Überraschung auf Lager: Für alle 204 Besatzungsmitglieder erhielt der Kommandant des Schiffes von Heimleiter Herbert Schmitt einen Bild-Kalender, den die Kinder selbst entworfen haben. Die Feier, an der auch Jugenddezernent Bürgermeister Norbert Vöhringer und Taufpatin Edeltrud Dullenkopf teilnahmen, gestalteten die Kinder des Heimes. Margot Neef, Vorsitzende des Förderkreises städtisches Kinderheim, hatte ebenfalls ein Geschenk für die Bewohner der Sybelstraße 11 parat: Im nächsten Jahr bekommt das Heim vom Förderkreis einen neuen Kleinbus (mit Katalysator) als Ersatz für das jetzt elf Jahre alte Gefährt.

„Herzlich Willkommen“ hieß Oberbürgermeister Otto Dullenkopf die Gäste bei der offiziellen Begrüßung im Bürgersaal des Rathauses, an der auch Vertreter des Gemeinderates teilnahmen. Über den ersten Besuch der Mannschaft in der Patenstadt freue er sich ganz besonders. In seiner Rede erinnerte das Stadt-oberhaupt an den Werdegang der Fregatte „Karlsruhe“, dem hochmodernen Schiff mit 60000PS. Im Januar 1982 wurde das fünfte Patenschiff getauft und im April 1884 mit einer großen Feier in Wilhelmshaven, dem Stützpunkt, in Dienst gestellt. 6oo Millionen Mark habe die Fregatte gekostet. Scherzhaft fügte der OB hinzu: „Davon hätte man fünf Stadthallen bauen können.“ Inzwischen habe die „Karlsuhe“ auch den Funktionsnachweis erbracht, bei dem sie den Polarkreis überquert habe. Als Gastgeschenk überreichte der OB Fregattenkapitän Hoffmann einen Bildband von der Fächerstadt und einen Majolika-Wandteller.

Kommandant Hoffmann sah den feierlichen Empfang als sichtbaren Ausdruck für die Unterstützung und den Rückhalt der Bundeswehr bei der Bevölkerung. Im Bewußtsein, daß das Schiff und Ausstattung durch hart erwirtschaftete Mittel der Steuerzahler finanziert worden seien, werde man mit beidem pfleglich, sparsam und effektiv umgehen. Ganz besonders dankte der Kapitän Taufpatin Edeltrud Dullenkopf, die unter Mithilfe von Bürgermeister-Gattinen und Stadträtinnen für die Mannschaft Weihnachtsplätzchen gebacken hatte. Die fünfte „Karlsruhe“ wolle die traditionsreichen Beziehungen pflegen und den Namen in Ehren tragen, versicherte Peter Hoffmann, indem er dem OB ein Gemälde der Fregatte übergab.

Ein besonders wertvolles Geschenk erhielt die Mannschaft von der Marinekameradschaft Karlsruhe: Die Flagge des Kleinen Kreuzers „Karlsruhe“. Damit es nicht in die Hände des Gegners fiel, hatte die Besatzung das Kriegsschiff im Ersten Weltkrieg versenkt. Zuvor hatte ein Marinesoldat die Flagge, die ehemals am Achtermast wehte, an sich genommen und später in die Heimat zu seiner Braut gebracht. Nach ihrem Tode vermachte sie das einmalige Stück der Marinekameradschaft. Mit dem Hinweis auf die traditionsreiche Patenschaft und dem Postulat „Mut zur Zukunft durch Mut zur Vergangenheit“ überreichte Lothar Bastè , Erster Vorsitzender der Marinekameradschaft Karlsruhe, die 2 mal 1,20 Meter große Flagge an Kapitän Hoffmann. Das schwarz-weiß-rote Erinnerungsstück mit dem Preußischen Adler wird in der Offiziersmesse des jüngsten Patenschiffs einen Ehrenplatz erhalten.

Neben der Feier im Kinderheim, dem Empfang im Rathaus und der Flaggenübergabe bewältigten die 20 Marinesoldaten ein vielseitiges Besuchsprogramm, in dessen Rahmen sie die Fächerstadt von verschiedenen Seiten näher kennen lernten konnten. Eindrücke vom kulturellen Angebot der Patenstadt vermittelte die Besichtigung des Landesmuseums im Schloß und der Majolika-Manufaktur sowie der Besuch einer Vorstellung im Badischen Staatstheater. Die Besichtigung der Europahalle und eine Sondervorführung des Glockenspiels standen ebenso auf dem Plan wie eine Führung durch das Bundesverfassungsgericht und nicht zuletzt der Einkaufsbummel durch die Karlsruher Fußgängerzone.

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Ich wünsche Kommandant und Besatzung Fregatte F 212 KARLSRUHE (V) Frohe Weihnachten und ein erfolgreiches Neues Jahr 2011.

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Weihnachtsgrüße von Kommandant und Besatzung Fregatte F 212 KARLSRUHE (V)

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Bild des Jahres 2010: Fregatte F 212 KARLSRUHE (V) am 03.06.2010 in Quebec City (Kanada).

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                             Fortsetzung unter Link: "F 212 aktuell 2011